Falkenried ist ein Musterbeispiel für eine überzeugende Entwicklung von einem innerstädtischen Industrieareal zu einem hochwertigen Wohn- und Büroquartier. Touristen kommen eher selten hierher, dabei sind es vom bekannten Isemarkt nur ein paar Schritte. Von der U3-Station Hoheluftbrücke geht es über den Isebekkanal hinüber zu diesem faszinierenden Quartier, eingefasst ungefähr zwischen Hoheluftchaussee und Falkenried, zwischen Lehmweg und Eppendorfer Weg.
Hier waren 1998 bis 2005 die entscheidenden Projekte realisiert worden, die heute als “New Falkenried” für Aufmerksamkeit sorgen. In der Baufachinformation kann man nachlesen, dass hier auf fünf Hektaren Land die Fahrzeugwerkstätten Falkenried FFG ihre Strassenbahnen produzierten. Heute sind Büros und Wohnungen eingerichtet, in moderner Architektur, die Altes und Neues hervorragend kombiniert. Viele Elemente, so etwa die Hallentore, sind heute etwa bei den Wohnungen auf überraschende Weise integriert.
Mit einigem Recht ist im Jahrbuch 2005 der “Architektur in Hamburg” von einem “Zugewinn für die Innere Stadt” die Rede. Auf Distanz erkennbar ist die Gesamtanlage wegen des eigentwillig konzipierten Turmes, der seiner Höhe wegen einiges zu reden gab und der zum Riegel neben an passt. Beide weisen die hamburgtypische Ziegelfassade auf.
Zweites Merkmal: die Open-Sky-Häuser mit den erwähnten Wagenhallentüren. Die Gesamtheit mit all den Bauen, Wegen und Plätzen wirkt sehr durchlässig. Die Halle E hat man schon als “Filetstück” von Falkenried bezeichnet, hier ist unter anderem RTL-Nord untergebracht. Auffallend an den BRT-Penthouses, früher ein Lager- und Bürogebäude, ist die “kräftige Aufstockung” mit ihrer eigenwilligen Gestaltung.





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