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Notizen und Bilder zur Freien und Hansestadt Hamburg – By Ronald Roggen

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Bernhard Koopsingraven, CEO von Schwarzkopf

April 9th, 2009 · 1 Kommentar

Bernhard Koopsingraven im vor den Schweizer StudierendenAm 23. April 2009: Studierende der zweiten HFW-Klasse an der European Business School in Thun führen ein Gespräch mit Bernhard Koopsingraven, dem CEO von Schwarzkopf in Hamburg. Hier der Bericht der Studentengruppe, die sich diesem Programmteil widmete:

Die Unternehmung Schwarzkopf gehört seit 1998 dem Henkel Konzern an und beschäftigt im Marktgebiet Deutschland rund 130 Mitarbeiter.

Erfolgsmarke SchwarzkopfDer Wettbewerb wird stark durch die vier grossen Unternehmungen L’Oreal, Wella, Goldwell und Schwarzkopf geprägt. In der Friseurbranche findet ein erbarmungsloser Konkurrenzkampf statt und die Marktverdrängung ist das logische Resultat. CEO Bernhard Koopsingraven verfolgt das Ziel, in den kommenden fünf Jahren den Marktanteil von SKP zu verdoppeln.

Die Produkte in der Friseurbranche sind sehr homogen, insofern ist eine Differenzierung nur über eine individuelle Dienstleistung (Schulungen, Kundenservice etc.) möglich. Die grossen Unternehmungen buhlen um die Gunst der schönheitsbewussten Kundschaft.

Nur mit fachspezifischer Beratung, umfassenden Lösungen und einer individuellen Betreuung lassen sich in diesem Umfeld Marktanteile gewinnen. Die Mitarbeiter geniessen bei Schwarzkopf einen sehr hohen Stellenwert, denn gut ausgebildete und motivierte Angestellte sind das wichtigste Gut der Unternehmung. Die Angestellten haben nicht nur ein Mitspracherecht – bei CEO Bernhard Koopsingraven bestimmen die Mitarbeiter mit! So wird sichergestellt, dass die Strategie auf allen Ebenen getragen wird. Zudem legt der CEO grossen Wert darauf, neben den strategischen Aufgaben auch den Puls am Markt selber zu fühlen.

Auch Schwarzkopf konnte sich den Auswirkungen der globalen Finanzkrise nicht gänzlich entziehen und erlitte einen Umsatzrückgang von minus 2 % gegenüber dem Vorjahr. Sollte sich die Rezession weiter auf die Realwirtschaft auswirken, dann liegen entsprechende Massnahmenpläne vor.

Um auch in Zukunft zu den besten zu gehören und wirksame Eintrittsbarrieren für Wettbewerber zu errichten, investiert Schwarzkopf rund 5 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Trends werden durch Scouts aufgespürt, welche die Entwicklungen der Zukunft in einem frühen Stadium erkennen und entsprechend analysieren.

Tags: Menschen · Unternehmen

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Omar Lüthi // Apr 27, 2009 at 19:40

    Spannender Beitrag! Frage mich gerade, in welchem Mass das Image, die Kraft der Marke, in dieser Branche zur Differenzierung herangezogen werden kann und wie daraus die Entwicklung der Marke gesteuert wird. Spannend wäre m. E. dann auch, in welcher Form neue Trends in der Promotion einfliessen und wann Trends gross genug sind, um F&E Projekte auszulösen. Wie gesagt, interessanter Beitrag.

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