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Notizen und Bilder zur Freien und Hansestadt Hamburg – By Ronald Roggen

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Uni Hamburg: acht Fakultäten, 170 Studiengänge, 40 000 Studierende

August 12th, 2014 · Kommentare

Die Universität Hamburg hat ohne Zweifel einen ausgezeichneten Ruf. Sie ist die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands  und viertgrößte Universität in Deutschland. Sie verbindet ihre Lehrangebote mit exzellenter Forschung. Sie bietet laut ihrer Website “ein breites Fächerspektrum mit zahlreichen interdisziplinären  Schwerpunkten” und operiert in einem Netzwerk  mit Spitzeneinrichtungen auf regionaler, nationaler und internationaler  Ebene.

Im  Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes erhielt die Universität  Hamburg 2007 die Bewilligung für ein Exzellenzzentrum in der  Klimaforschung: Der Cluster „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) ist Kompetenz- und  Ausbildungszentrum für Klimaforschung und Erdsystemwissenschaften. 2012 hat die Universität Hamburg ein weiteres Exzellenzcluster eingeworben,  das „Hamburg Centre for Ultrafast Imaging (CUI): Structure, Dynamics and Control of Matter at the Atomic Scale“, das die Echtzeit-Beobachtung  von Atombewegungen zum Ziel hat. Neben „Klima, Erde, Umwelt“  sind weitere besonders leistungsstarke Forschungsschwerpunkte: Materie  und Universum, Neurowissenschaften, Mehrsprachigkeit, Governance,  Infektionsforschung und strukturelle Biologie sowie Heterogenität und  Bildung.

Die Universität Hamburg bietet die Möglichkeit, aus rund 170  Studiengängen an den folgenden acht Fakultäten auszuwählen: Fakultät  für Rechtswissenschaft, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,  medizinische Fakultät, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Fakultät für Geisteswissenschaften, Fakultät  für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Fakultät für Psychologie  und Bewegungswissenschaft, Fakultät für Betriebswirtschaft. Darüber hinaus gehören zur Universität zahlreiche Museen und  Schausammlungen wie das Zoologische Museum, das Herbarium Hamburgense  und das Geologisch-Paläontologische Museum sowie der Botanische Garten  und die Hamburger Sternwarte.

Zahl der Studierenden: rund 40 000.

Die Universität Hamburg ist im Jahre 1919 auf Initiative von  Hamburger Bürgern gegründet worden. Wichtige Wegbereiter der Gründung  waren Senator Werner von Melle sowie der Kaufmann Edmund Siemers.  Nobelpreisträger wie Otto Stern, Wolfgang Pauli, Isidor Rabi, Hans  Jensen waren an der Hamburger Universität tätig, darüber hinaus kann sie auf zahlreiche bekannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen  zurückblicken, etwa Ernst Cassirer, Erwin Panofsky, Aby Warburg, William Stern, Agathe Lasch, Magdalene Schoch, Emil Artin, Ralf Dahrendorf oder Carl Friedrich von Weizsäcker.

Tags: Institutionen

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