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Notizen und Bilder zur Freien und Hansestadt Hamburg – By Ronald Roggen

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Jüdischer Friedhof Altona als UNESCO-Welterbe

Juni 17th, 2014 · Kommentare

Laut Kulturministerkonferenz soll der jüdische Friedhof in Altona UNESCO-Welterbe werden. Damit wird er auf der „deutschen Tentativliste“ geführt. Die Nominierung ist eine Chance für Hamburg, das noch nicht unter den deutschen Welterbestätten figuriert. Laut Hamburgs Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler gilt der jüdische Friedhof Altona als „einmaliges Zeugnis des sephardischen und aschkenasischen jüdischen Lebens aus dem 17. Jahrhundert”. Mit der Aufnahme in die Tentativliste werde ein weiterer Schritt der Anerkennung des außergewöhnlichen universellen Wertes dieses historischen Zeugnisses getan. Der 1611 entstandene Friedhof für die sephardischen Juden ist der älteste Friedhof der infolge der Vertreibung aus Spanien nach Nordeuropa zugewanderten Juden. Die Sepharden waren die ersten Juden, die sich in Hamburg niederlassen durften. Fünf Jahre später wurde ein Teil des Friedhofgeländes von aschkenasischen Juden genutzt. Damit zeugt er von dem Mit- und Nebeneinander zweier europäisch-jüdischer Kulturen, die beide in Hamburg ansässig waren und eine jahrhundertelange Geschichte in der Hansestadt aufweisen.“

 

Tags: Bauten · Geschichte

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