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Notizen und Bilder zur Freien und Hansestadt Hamburg – By Ronald Roggen

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Die Haspa – bester Vermögensverwalter

Juni 4th, 2014 · Kommentare

Haspa

In Hamburg ein Begriff: die Haspa. Das kommt nicht von ungefähr. Die Hamburger Sparkasse AG arbeitet mit ihrem auf die Region ausgerichteten Geschäftsmodell auch unter den anhaltend schwierigen Marktbedingungen erfolgreich. 2013 wurden weitere Kunden und Einlagen gewonnen, hält die Bank in einer Medienmitteilung fest. Das Jahresergebnis erreichte trotz der Auswirkungen der Niedrigzinsphase mit 75 Mio. Euro den Vorjahreswert.

„Wir haben frühzeitig die richtigen Weichen gestellt. Der Haspa geht es gut und sie hat auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich Kurs gehalten. Als Bank für alle Hamburger ist und bleibt die Haspa ein sicherer Hafen für alle Kunden“, sagte Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa, bei der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen 2013. So hat die Haspa 2013 rund 67.000 Neukunden gewonnen. Der HaspaJoker, das erfolgreichste Mehrwertbanking-Programm in Europa, zählt mittlerweile rund 620.000 Konten. Damit konnte die Haspa ihre gute Stellung im Markt behaupten. Sehr erfreulich verlief die Übernahme des Privatkundengeschäfts der HSH Nordbank. „Bis heute haben wir über 2.800 Neukunden von der HSH Nordbank gewonnen“, so Vogelsang.

Die Haspa investierte zudem in ihr digitales Angebot und gründete dafür einen eigenen Unternehmensbereich. “Wir wollen für unsere Kunden mit persönlicher Beratung auf allen Kanälen, ob mobil, online oder in der Filiale erreichbar sein“, erläuterte Vogelsang.

Die Bilanzsumme der Haspa erhöhte sich 2013 um knapp 1 Mrd. Euro auf ca. 40,5 Mrd. Euro. Dieser Zuwachs ist Ausdruck der starken Marktposition der Haspa und auf eine positive Entwicklung des Kundengeschäfts zurückzuführen. Dies zeigt sich insbesondere auf der  Passivseite in einer deutlichen Zunahme der Kundengelder um gut 2 Prozent auf fast 29 Mrd. Euro. So sind zum Beispiel die Spareinlagen um über 5 Prozent gestiegen – in absoluten Zahlen ein Zuwachs von 335 Mio. Euro auf rund 6,5 Mrd. Euro. Die Aktivseite zeigt, dass sich der Kreditbestand leicht auf rund 30 Mrd. Euro erhöht hat. Mit ihrer Kreditvergabe hat die Haspa wieder dazu beigetragen, Wachstum und Arbeitsplätze in Hamburg zu schaffen und zu sichern.

Das Haspa Private Banking bietet bereits seit über zehn Jahren ein umfassendes Leistungsspektrum für vermögende Kunden an. Auch 2013 konnte wieder ein Wachstum im zweistelligen Bereich verzeichnet werden. Das betreute Anlagevolumen erhöhte sich auf rund 7 Mrd. Euro. Ende 2013 wurde das Private Banking der Haspa bereits zum elften Mal in Folge als „Bester Vermögensverwalter“ im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.

Im Firmenkundengeschäft bleibt die Haspa der wichtigste Partner des Mittelstands in der Metropolregion – vom Start-Up über den Handwerksbetrieb bis hin zum großen mittelständischen Unternehmen. Sie ist zudem der größte Gewerbe- und Wohnimmobilienfinanzierer. Mit ihrer Kreditvergabe hat die Haspa Wachstum generiert und dazu beigetragen, Arbeitsplätze in der Metropolregion zu schaffen. Über das Start-Up-Center wurden 2013 rund 300 Vorhaben mit insgesamt 41 Mio. Euro finanziert – das waren rund 4,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Damit bleibt die Haspa mit Abstand die Existenzgründerbank Nummer 1 in Hamburg.

Die Bank ist zuversichtlich: Deutsche Wirtschaft wird 2014 nach Einschätzung der Haspa mit einer Wachstumsrate des BIP in Höhe von rund 1,5 Prozent der Motor des europäischen Wachstums bleiben. Die volkswirtschaftlichen Rahmendaten präsentieren sich in einer erfreulichen Verfassung. Die stabile Situation des Arbeitsmarktes stärkt den privaten Verbrauch, die bedeutendste Komponente des BIP. Neben den privaten Konsumausgaben dürfte sich die Investitionstätigkeit als zweite Säule des Wachstums entwickeln.

Der Leitgedanke für das Börsenjahr 2014 lautet „kontrollierte Offensive“. Die Anlageklasse Aktien bleibt im Umfeld historisch niedriger Zinsen unverändert attraktiv. Die Haspa misst dem DAX für 2014 ein Kurspotenzial bis auf 10.000 Punkte zu. Die Inflationsrisiken werden mit 1,5 Prozent in Deutschland und der Euro-Zone auch im Jahr 2014 überschaubar bleiben. In den folgenden Jahren könnte die durch die EZB bereitgestellte Liquidität jedoch zu Preissteigerungen in Höhe von über 2 Prozent führen.

 

Tags: Unternehmen

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