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Notizen und Bilder zur Freien und Hansestadt Hamburg – By Ronald Roggen

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Klinik St. Georg mit Healwell-Lichtkonzept

Dezember 7th, 2013 · Kommentare

Asklepios

Für die Hamburger Asklepios Kliniken entscheidet sich jeder zweite Krankenhauspatient in der Hansestadt. Sie sind auch das größte private Krankenhauscluster an einem Standort in Europa. Diesen Erfolg erbringen zehn Kliniken, davon fünf der Schwerpunktversorgung. So gehört die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH mit rund 13.000 Mitarbeitern zu den größten privaten Arbeitgebern der Stadt und mit 1.500 Ausbildungsplätzen zu den bundesweit bedeutendsten Ausbildern der Gesundheitsbranche. Zur Asklepios Kliniken Hamburg GmbH gehören zehn Asklepios Kliniken im Großraum Hamburg sowie medizinische Dienstleister und weitere Tochtergesellschaften.

In der Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg wurde das Lichtkonzept “Healwell” von Philips umgesetzt. Hier weiss man: Licht beeinflusst das Lebengefühl und damit die Gesundheit der Menschen sehr stark. So erstaunt es nicht, wenn Wissenschafter und Unternehmer damit beschäftigt sind, die modernen Erkenntnisse zu nutzen. Licht fasziniert jeden Menschen, möglicherweise gerade durch das Gegenspiel zur Dunkelheit. Die Lebensgewohnheiten der Menschen richten sich weitgehend nach diesem Wechsel. Falsches Licht schadet dem Körper, richtiges hilft heilen. Licht, so lernt man es heute, ist Teil der Biologie. Was wäre der Mensch ohne Licht, was täte der Maler ohne dieses Wunder der Natur!

Was läuft eigentlich im Körper ab? Heute weiss man, dass der Körper am Morgen Cortisol ausschüttet, was den Menschen wach und aktiv werden lässt. Abends hingegen produziert der Körper Melatonin, dieses lässt Schläfrigkeit aufkommen. Was aber, wenn sich der Mensch immer weniger in der freien Umgebung aufhält? Wie, wenn er gar nicht anders kann, weil er entsprechenden Arbeitsbedingungen unterworfen oder – für Kliniken sehr wichtig – ans Krankenbett gebunden ist.

Philips hat sich dieses Thema schon seit einiger Zeit vorgenommen. Das Resultat findet man heute in Form durchdachter Konzepte. Das Ziel ist klar: Man will vor allem positive Effekte mit durchdachten Lichtkonzepten erzielen. Das bedeutet unter anderem, dass das simulierte Tageslicht im Laufe der 24 Stunden verändert werden, was den natürlichen Wach-Schlaf-Rhythmus der Menschen günstig beeinflusst. Davon positiv betroffen sind nicht nur die Patienten in Krankenhäusern, sondern auch das Personal. Philips spricht in diesem Zusammenhang von Healwell, also begünstigter Heilung, und stützt sich auf sog. Akzentbeleuchtung und bewusst ausgewählte Lichtfarben.

Entzieht man dem Menschen den Wechsel des Lichts, verliert die “Innere Uhr” ihren Takt. Damit verbindet sich nicht einfach nur das Zeitgefühl, sondern das zeitgebundene Wohlgefühl überhaupt. Dazu gehören tagsüber Lebenskraft und angemessene Aktivität, nachts profitiert der unverzichtbare Schlaf davon. Nicht umsonst unterhält die Luzerner Höhenklinik Montana ein Schlafanalyselabor – Schlaf ist für die Gesundheit von grösster Bedeutung. Nach gründlicher Untersuchung gibt die LHM hilfreiche Tipps an die Patienten. Nicht von ungefähr kommt dabei der Rat, den Schlaf zu begünstigen durch sanfte Bewegung im Freien, wo schon die untergehende Sonne anzeigt, was der Mensch vorkehren sollte.

Ob jeder zuhause die mit Healwell verbundenen Leuchten und deren Steuerung anbringen kann? Möglicherweise werden die öffentlichen Einrichtungen vorangehen. Gerade die öffentlichen Gebäude – die Kliniken! – und die Arbeitsplätze könnten profitieren. Aber auch Familien können sich lichtmässig gut oder schlecht verhalten. Sie werden mit Vorteil den Erkenntnissen folgen und von den Fortschritten der Technik profitieren. Der Weg ist aufgezeigt und das Prinzip überzeugt – die Realisierung wird ihre Zeit brauchen. Philips leistet dabei Pionierdienste, davon hat letztlich die Gesundheit ihren Nutzen.

Tags: Institutionen · Unternehmen

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