Tausende zogen ins Hamburger Hafengelände, um die Taufe der MSC Magnifica miterleben zu können. Taufpatin des riesigen Kreuzfahrtschiffes war Sophia Loren, sie und Eros Ramazotti gaben dem Anlass an der Elbe ein festliches und prominentes Gepräge. Darüber durfte sich natürlich auch Kapitän Giuliano Bossi freuen.
Schiffstaufe in Hamburg mit Sophia Loren
7. März 2010 · Kommentare
→ KommentareTags: Menschen · Veranstaltungen
Ausrutscher in Hamburg
24. Februar 2010 · Kommentare
→ KommentareTags: Allgemein
Café Uhrlaub – Frühstück im Paradies
23. Februar 2010 · Kommentare
Es steckt voller Uhren, das Hamburger Café Uhrlaub, und es versetzt in paradiesische Wonnen. Vor allem am Wochenende muss man für dieses Vergnügen reservieren, dann will ganz Hamburg hier frühstücken, meint man. Da gibt es zu günstigen Preisen sehr schön angerichtete Teller, die ausser Fitness auch Aesthetik vermitteln. Und natürlich auch einen satten Bauch, denn es gibt genug zu essen in diesem Café.
Zu finden ist das Café Uhrlaub an der Langen Reihe 63. Und langgezogen ist auch der ganze Innenraum, wo freundlich serviert wird und alle Gäste gute Laune spüren. Reservieren kann man über 040 280 26 24.
→ KommentareTags: Institutionen
Maddin – ein Spassvogel unterwegs
16. Februar 2010 · Kommentare
Es ist schon so, manche Deutsche mögen eben die Schweizer. Zum Beispiel Martin Schneider, besser bekannt als Maddin, diesen ulkigen Komödianten. Er ist wieder unterwegs, auch in der Schweiz. So gastiert er am 11. März 2010 im Basler Volkshaus. Dass die Schweizer Behörden das Plakatanbringen verboten haben und in welchem Deutsch sie es taten, ist eine andere Sache. Spass ist Spass.
Maddin, bekannt unter anderem durch die “Schillerstrasse”, ist überaus beliebt, was an seiner Unbekümmertheit und natürlich an seinem Komikertalent liegen mag. Seine Basis ist Köln. Von dort aus macht er den deutschen Sprachraum unsicher, glücklicherweise. Mit seinem Programm “Ariwiedätschi”.
→ KommentareTags: Veranstaltungen
Abstecher nach Berlin, ins Zentrum der Politik
7. Februar 2010 · Kommentare
Ja, Berlin ist von Hamburg aus immer eine Reise wert. Vom Berliner Hauptbahnhof aus sind es nur etwa 15 Gehminuten bis zum Reichstagsgebäude, zu seiner bedeutsamen und zugleich verwirrlichen Geschichte, zu seinem Bundestagssal mit der wundervollen Kuppel darüber. Die Besichtigung ist wirklich sehr informativ, und ein ästhetischer Genuss. Von der Kuppel aus geniesst man die Aussicht auf ganz Berlin – und leckere Bouletten. Die Politik hat sich da einen gelungenen Raum geschaffen.
→ KommentareTags: Sehenswürdigkeiten
“Das Dorf”: Kultkneipe in St. Georg
2. Februar 2010 · Kommentare
Lange Zeit war die Hamburger Kneipe “Das Dorf” ein Geheimtipp von Promis, die abends das etwas andere Vergnügen als eines von der Stange haben wollten. Lange war es das Wohnzimmer des Schauspielers Ulrich Tukur gewesen. Die Kneipe im umtriebigen St. Georg gelegen, lief recht gut, oft tief in die Morgenstunden hinein, bis der Wirt krankheitsbedingt die Kneipe nicht mehr führen konnte. Darauf suchte der Eigentümer neue Mieter, und er fand sie in Axel Strehlitz und Sebastian Weskamp, die nun zusammen mit Koch Timo Dahlmeier die Kneipe in Schwung halten.
Hier will man richtige Hausmannskost servieren, zu fairen Preisen, liest man in der “Morgenpost”. Es gibt “Happas” als Vorspeise, Labskaus etwa. Oder Maultaschen, Dithmarscher Ente und anderes. Die Urteile lauten gut, an Besuchern wird es sicher nicht fehlen. Allerdings: Sofern sie die Kneipe nicht längst schon kennen, werden sie die Augen weit aufsperren müssen, um in der Langen Reihe den Eingang nicht zu verpassen.
→ KommentareTags: Institutionen · Unternehmen
Eis zu dünn: leider kein Alstereisvergnügen
28. Januar 2010 · Kommentare
In ganz Hamburg wird der vorläufige Entscheid bedauert: Das berühmte Alstervergnügen kann nicht stattfinden, noch nicht. Die Eisdecke über der Aussenalster hat die erforderliche Stärke von 20 Zentimetern noch nicht erreicht, und nachdem es einen Zwischenfall gegeben hat, bei dem ein Jugendlicher in Brückennähe durch das Eis gebrochen ist, sind die Behörden ohnehin vorsichtiger. Recht so, Sicherheit hat Vorrang, auch vor Würstchenbuden und Buden mit feinem Glühwein.
Sonst geht es den Leuten wie auf dem Cartoon, den ich für die SLRG gezeichnet habe.
→ KommentareTags: Veranstaltungen
Wer hat Störtebekers Schädel geklaut?
20. Januar 2010 · Kommentare
Einen Marktwert besitzt der Schädel nicht, der im Museum für Hamburgische Geschichte gestohlen wurde. Der Schädel war 1878 auf dem Grasbrook gefunden und dem Seeräuber Störtebeker zugeschrieben worden. Aber verkaufen kann ihn der Dieb nicht, höchstens an einen skurrilen und gewissenlosen Sammler, das schon.
Eben noch waren wir in diesem Museum, es war im Dezember 2009, und fragten nach dem Schädel, den wir damals auch vorfanden und fotografierten. Und jetzt ist er weg. Wer klaut solche Schädel? Wer etwas zur Abklärung beiträgt, bekommt mehrere tausend Euro. Vielleicht ist diese Belohnung der Reiz des Diebstahls? Vgl. Bericht in Hummeltour.
→ KommentareTags: Geschichte · Institutionen · Sehenswürdigkeiten
Hamburger Weihnachtsparade
20. Dezember 2009 · Kommentare

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes erlebt Hamburg jeweils einen ganz besonderen Brauch: die Weihnachtsparade. Es ist zwar ein kleiner Umzug, der von der Mönckebergstrasse her ins Zentrum führt, aber es sind ja auch überwiegend kleine, also jugendliche Darsteller. So verbreitet der Zug immer viel Freude ringsum.
→ KommentareTags: Veranstaltungen
Seeräuber Klaus Störtebeker hat überlebt!
16. Dezember 2009 · 1 Kommentar

Im Museum für Hamburgische Geschichte wird er von allen Besuchern bewundert: der legendäre Schädel, der 1878 auf dem Grasbrook gefunden wurde, und der rekonstruierte Kopf dazu. Beides steht für Klaus Störtebeker, der mit seinen Kameraden der Seeräuberei wegen in Hamburg hingerichtet worden war. Das lübische Recht schrieb damals vor, Piraten den Kopf abzuschlagen und den Schädel für alle sichtbar aufzunageln. Und so geschah es auch, um 1400 herum.
Michael Moellers hat dazu einen herrlichen Grossband “Stoertebeker” gezeichnet, mit gleichzeitig deutschem und englischem Text. Bild und Text sind leicht verständlich gehalten. Schwungvoller Zeichenstift, gut geführte Sprache, das ergibt ein schönes Geschenk für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene. Erschienen ist das Buch 2008 im Hamburg Toons Verlag. Den weiteren Hintergrund dazu findet man auf der Website von Jusuf Hujdur.

Kaum eine historische Gestalt hat im deutschen Norden so hartnäckig überlebt wie Störtebeker. Im Hamburg Dungeon schlüpfen Besucher in die Rolle seiner Mannschaft, der Vitalienbrüder. Und auf Rügen, wo der wackere Störenfried herstammen soll, werden Störtebeker Festspiele gegeben mit nicht weniger als 150 Mitwirkenden, 4 Schiffen und 30 Pferden. Im Hamburger Abendblatt hat Sophie Laufer am 12. Dezember 2009 einen lesenswerte Reportage beigesteuert. Störtebeker gibt es auch im Kino.










