Hummeltour

Notizen und Bilder zur Freien und Hansestadt Hamburg – By Ronald Roggen

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Wahl von Bürgermeister und Senat

17. April 2015 · Kommentare

Das Hamburger Parlament, die Bürgerschaft, hat mitte April Wahlen getätigt. Der bisherige Erste Bürgermeister Olaf Scholz wurde mit 75 Stimmen wieder gewählt, 44 stimmten gegen ihn. Der weitere Senat wurde gesamthaft gewählt, dies mit 73 Stimmen. Dann erfolgte die Vereidigung. In der 21. Legislaturperiode amtieren elf Senatoren. SP und Grüne regieren auf der Basis eines Koalitionsvertrages. Die Politik richtet sich nach dem Regierungsprogramm.

 

 

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Museumshafen bekommt einen Leuchtturm

17. April 2015 · Kommentare

Es ist zwar nur vorübergehend, aber ab Herbst wird es definitiv: Der Museumshafen in Övelgönne hat jetzt einen Leuchtturm, nämlich das 80 Jahre alte Leuchtfeuer Pagensand-Süd. Er war auf der Elbinsel gegenüber Stadersand demontiert worden und wurde nach Övelgönne verlegt, wo man ihn zurzeit bewundern kann. In absehbarer Zeit wird zur Werft von Blohm + Voss verlegt und dort instand gestellt. Ab Herbst steht er dann wieder in Övelgönne, wohl ohne Licht, aber doch als weitherum sichtbare Attraktion des Museumshafens, um den sich viele Ehrenamtliche kümmern.

Den Museumshafen kann man mit der Elbfähre erreichen, oder aber mit dem Bus auf der Elbchaussee.

 

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Altona: für eine bessere Luft!

26. Dezember 2014 · Kommentare

Altona Luft

Wer die Berichterstattung in den Medien in den letzten Wochen verfolgt hat, weiß, dass in Altona die höchste Luftbelastung in ganz Hamburg gemessen wird. Die dichte Bebauung und das hohe Verkehrsaufkommen führen dazu, dass das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid in der Luft weit über den zulässigen Grenzwerten liegt. Der BUND Hamburg und ein Anwohner der Max-Brauer-Allee haben deshalb im Frühjahr 2013 Klage beim Hamburger Verwaltungsgericht eingereicht und diese vor wenigen Wochen, Anfang November, erwartungsgemäß gewonnen. Schließlich ging es um die Einhaltung geltenden Rechts, und auch viele andere Gerichte in Deutschland hatten bei diesem Thema regelmäßig zugunsten der Bevölkerung entschieden. Die zuständige Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) ist noch am Tag der Entscheidung, ohne die schriftliche Begründung der Richter abzuwarten, in Berufung gegangen. Damit wird das Urteil vorerst nicht wirksam, und Hamburg muss zunächst keine weiteren Maßnahmen zur Luftreinhaltung ergreifen – bis in vielleicht einem Jahr das Oberverwaltungsgericht in nächster Instanz entscheidet. Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Altona ist dies ein Affront sondergleichen. Mehr auf der Website von Annaelbe.

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Ausstellung zur Hammaburg

10. Oktober 2014 · Kommentare

Das Archäologische Museum Hamburg zeigt vom 31. Oktober 2014 bis 26. April 2015 Sehenswertes zum Mythos der vielzitierten Hammaburg, aus der Hamburg entstanden ist. Seit langem wurde das historisch bedeutsame Gelände des Domplatzes als Standort der Hammaburg vermutet. Bereits dreimal –  1949-56, 1980-87 und zuletzt 2005/06 – fanden auf dem Domplatz große archäologische Ausgrabungen statt, um das Rätsel  der Keimzelle Hamburgs zu lüften. Doch zweifelsfrei bewiesen werden konnte der Standort der Burg erst 2014, nach jahrelanger Kleinarbeit der Archäologen. Es gelang ihnen das Puzzle zusammenzusetzen, indem sie die historischen Überlieferungen mit den Grabungsergebnissen verknüpften.

Mit der Ausstellung “Mythos Hammaburg” schlägt nun das Archäologische Museum Hamburg eines der spannendsten Kapitel der Geschichte der Hansestadt auf. Die Aufmerksamkeit gilt der Zeitspanne vom 8. bis 12. Jahrhundert. Beleuchtet werden die ersten Siedlungsspuren Hamburgs, die erste Nennung der Hammaburg, das Leben und Wirken des Bischofs Ansgar und der Wikingerüberfall von 845.

Die Besucher werden wichtige Grabungsfunde zu Gesicht bekommen, die erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Leihgaben aus anderen Museen, Archiven und Kirchen ergänzen die Ausstellung mit spektakulären Objekten. Ein umfangreiches pädagogisches Programm wird die Schau begleiten. Zur Ausstellung erscheint außerdem ein ausführlicher Forschungsband.

Das Museum befindet sich am Museumsplatz 2. Man fährt mit der S3/S31 bis zur Haltestelle “Harburg Rathaus” und folgt dort den Schildern „Helms-Museum“ folgen. In fünf Minuten ist man am Ziel.

 

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Siegfried Lenz – ein Könner ist verstummt

9. Oktober 2014 · Kommentare

Sein Tod hat alle getroffen, die seine Werke liebten und seine menschliche Art überaus schätzten. Siegfried Lenz hat für die deutsche Literatur und namentlich für den Norden des Landes sehr viel bedeutet und tiefe Spuren hinterlassen. Es ist nicht nur die “Deutschstunde”, die sich in Lesergenerationen eingeprägt hat. Es sind auch die vielen Erzählungen, darunter die neuen, die zum Teil in Sammelbänden gebündelt wurden. Sie faszinierten durch ihre Sprache, ihre Nähe zum Leben. Zum Leben, das für Lenz ohne Literatur kaum zu meistern ist, wie er es selber einmal sagte. Viele Stücke wurden verfilmt, gelegentlich kam er in diesen Filmen persönlich vor, so im Film “Feuerschiff”. Erstaunlich, dass die jüngeren Erzählungen – etwa die “Schweigeminute” – die vertraute Linie des grossen Meisters weiterzuführen verstanden. Kein Knick, kein Getue, einfach wunderschön zu lesen. Eine Autobiografie gibt es leider nicht, Abdrücke seiner eigenen Geschichte finden sich trotzdem in seinen Werken, so schon in der “Deutschstunde”. Das belegt die Verbindlichkeit, die von diesen Werken ausgeht.

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Uni Hamburg: acht Fakultäten, 170 Studiengänge, 40 000 Studierende

12. August 2014 · Kommentare

Die Universität Hamburg hat ohne Zweifel einen ausgezeichneten Ruf. Sie ist die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands  und viertgrößte Universität in Deutschland. Sie verbindet ihre Lehrangebote mit exzellenter Forschung. Sie bietet laut ihrer Website “ein breites Fächerspektrum mit zahlreichen interdisziplinären  Schwerpunkten” und operiert in einem Netzwerk  mit Spitzeneinrichtungen auf regionaler, nationaler und internationaler  Ebene.

Im  Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes erhielt die Universität  Hamburg 2007 die Bewilligung für ein Exzellenzzentrum in der  Klimaforschung: Der Cluster „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) ist Kompetenz- und  Ausbildungszentrum für Klimaforschung und Erdsystemwissenschaften. 2012 hat die Universität Hamburg ein weiteres Exzellenzcluster eingeworben,  das „Hamburg Centre for Ultrafast Imaging (CUI): Structure, Dynamics and Control of Matter at the Atomic Scale“, das die Echtzeit-Beobachtung  von Atombewegungen zum Ziel hat. Neben „Klima, Erde, Umwelt“  sind weitere besonders leistungsstarke Forschungsschwerpunkte: Materie  und Universum, Neurowissenschaften, Mehrsprachigkeit, Governance,  Infektionsforschung und strukturelle Biologie sowie Heterogenität und  Bildung.

Die Universität Hamburg bietet die Möglichkeit, aus rund 170  Studiengängen an den folgenden acht Fakultäten auszuwählen: Fakultät  für Rechtswissenschaft, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,  medizinische Fakultät, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Fakultät für Geisteswissenschaften, Fakultät  für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Fakultät für Psychologie  und Bewegungswissenschaft, Fakultät für Betriebswirtschaft. Darüber hinaus gehören zur Universität zahlreiche Museen und  Schausammlungen wie das Zoologische Museum, das Herbarium Hamburgense  und das Geologisch-Paläontologische Museum sowie der Botanische Garten  und die Hamburger Sternwarte.

Zahl der Studierenden: rund 40 000.

Die Universität Hamburg ist im Jahre 1919 auf Initiative von  Hamburger Bürgern gegründet worden. Wichtige Wegbereiter der Gründung  waren Senator Werner von Melle sowie der Kaufmann Edmund Siemers.  Nobelpreisträger wie Otto Stern, Wolfgang Pauli, Isidor Rabi, Hans  Jensen waren an der Hamburger Universität tätig, darüber hinaus kann sie auf zahlreiche bekannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen  zurückblicken, etwa Ernst Cassirer, Erwin Panofsky, Aby Warburg, William Stern, Agathe Lasch, Magdalene Schoch, Emil Artin, Ralf Dahrendorf oder Carl Friedrich von Weizsäcker.

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Jetzt eine eigene hamburg Domain!

11. August 2014 · Kommentare

Aufruf von Radio Hamburg: “Jetzt habt ihr die Chance, euch eure eigene .hamburg Domain zu sichern und allen zu zeigen, wie sehr ihr die schönste Stadt der Welt liebt!”

Weiter: “Lokalpatrioten gibt es in jeder Stadt und alle von ihnen sind überzeugt davon, in der schönsten Stadt der Welt zu leben. Das gilt ganz besonders für uns Hamburger: Ob Alster oder Elbstrand, Schanze oder Blankenese, Planten und Blomen oder Stadtpark, Franzbrötchen oder Fischfrikadelle – Hamburg hat viele wunderschöne Seiten und wir Hamburger lieben unsere Stadt!”

Ab 27. August geht die schönste Stadt der Welt mit einer eigenen Domain-Endung an den Start: .hamburg! Sie ergänzt die Auswahl der verfügbaren Adress-Endungen im Web, wie .de oder .com. Internet-Adressen heißen dann nicht mehr nur beispielsweise meinname.de, sondern können auch meinname.hamburg heißen. Das bedeutet, dass alle Hamburger nun die Chance haben sich ihre persönliche .hamburg-Adresse zu sichern und der ganzen Welt zu zeigen, wie sehr sie mit ihrer Stadt verbunden sind. Auf Eurer brandneuen .hamburg-Website könnt Ihr dann beispielweise Euren eigenen Blog hosten, Reiseberichte schreiben oder Bilder teilen.

Auch für Unternehmen bieten die Webadressen mit der neuen .hamburg-Endung viele Vorteile: Das Internet wächst – und damit auch die Anzahl der Unternehmen, die dort mit einer eigenen Webseite vertreten sein wollen. Das Angebot an verfügbaren Internetadressen ist jedoch begrenzt und viele nicht mehr verfügbar. Mit der Endung .hamburg werden nun neue Möglichkeiten für Firmen aus Hamburg und Umgebung geschaffen. Das freut auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz: “Die .hamburg-Domains bieten vielfältige neue Möglichkeiten für Bürger und Unternehmen aus Hamburg, sich in der digitalen Welt mit regionalem Bezug darzustellen und sich dabei gleichzeitig mit dem Standort Hamburg zu identifizieren”.

 

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Schlafen im Baumhaus oder auf dem Feuerschiff

4. August 2014 · Kommentare

In Wilhelmsburg bietet Hamburg eine Übernachtung der besonderen Art an. Dort gibt es in Kirchdorf nämlich einen Bauernhof mit einem Baumhaus, in welchem vier Personen nächtigen können. Hier kann man auch das Imkern lernen, Tischtennis üben oder einfach grillen.

Was nur wenige wissen: Auf dem bekannten Feuerschiff im Hafen kann man nicht nur essen und trinken, sondern auch schlafen. Es verfügt über sechs Kabinen (Einzel/Doppel) und zeigt mit seinem würdigen Baujahr 1952 seinen Charme.

Schlafen kann man auch im Charterschiff “Grosser Michel”. Allerdings muss man das rechtzeitig reservieren, denn das 30 Meter lange Schiff ist gut ausgebucht. Es befindet sich am Sandtorkai 77 und hat zu den fünf Kabinen auch Duschbad und WC. Auch Drinks, Wellness stehen auf dem Programm. Da darf man sich überraschen lassen.

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Deutschlands “Einfallstor der Globalisierung”

4. August 2014 · Kommentare

Am 24. Juni 2014 hat der Erste Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz, zum Jubiläum der Stiftung Det Norske Veritas gesprochen. Det Norske Veritas (DNV) ist eine Klassifikationsgesellschaft in Form einer Stiftung. Sie wurde 1864 in Oslo gegründet. Der Unternehmenszweck ist der Schutz von Leben, Eigentum und Umwelt. Das Unternehmen gliedert sich in drei Geschäftsbereiche: DNV Maritime and Oil & Gas, DNV Kema sowie DNV Business Assurance und verfügt über Niederlassungen in mehr als 100 Ländern und über 10.000 Beschäftigte.

Auf den 12. September 2013 wurde eine Fusion der DNV und des Unternehmens Germanischer Lloyd (GL) wirksam ist. Die „Wettbewerbshüter“ der vier erforderlichen Gerichtszuständigkeiten (Süd-Korea, USA, EU/Norwegen und China) hatten dieser Fusion zugestimmt. Seitdem wird das Unternehmen als DNV GL Group bezeichnet.

“Dass die maritimen Headquarters der DNV GL Group hier in unserer Stadt sind und bleiben”, sagte Scholz, “ist von hoher Bedeutung für die 1.600 damit verbundenen Arbeitsplätze und weit darüber hinaus für die Wirtschaft der Region.” Es liege in der Natur der Sache, dass ein Prüf- und Zertifizierungsunternehmen sich um die Sicherheit und Seetüchtigkeit von Tankern und Schiffen aller anderen Art kümmere. Aber richtig sei darüber hinaus, dass auf verschmutzten, verölten und überfischten Weltmeeren keine Zukunft liegen oder schwimmen könne. “Dass es deshalb ganz wichtig ist, Themen wie Energieeffizienz und saubere, sparsame Antriebe im Blick zu haben.”

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Hamburg-Altona: Tasköprüstraße eingeweiht

27. Juni 2014 · Kommentare

In Hamburg-Altona ist eine Strasse nach Süleyman Tasköprü benannt worden. Dieser war Kaufmann und wurde am 27. Juni 2001 im Geschäft seines Vaters an der Schützenstrasse 39 in Bahrenfeld ermordet. Er hinterliess Frau und Tochter. Hinter dem Attentat stand der Nationalsozialistische Untergrund (NSU), eine rechtsextreme terroristische Vereinigung. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof bezeichnet sie als „rechtsextremistische Gruppierung“, deren Zweck es gewesen sei, „aus einer fremden- und staatsfeindlichen Gesinnung heraus vor allem Mitbürger ausländischer Herkunft zu töten“.

 

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